UNICEF hat heute den Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2013 vorgestellt. Aus diesem geht hervor, dass Deutschland im Vergleich unter 29 Ländern bei der Kinderarmut im Mittelfeld auf Platz 11 liegt. Zwischen 2000 und 2010 haben rund 8,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen langjährige Armutserfahrungen gemacht. D.h. sie lebten zwischen 7 und 11 Jahre lang in Haushalten, die mit weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens auskommen mussten. Insgesamt sind demnach rund 1,1 Millionen Heranwachsende einen Großteil ihrer Kindheit und Jugend relativer Armut ausgesetzt. Wird hier nicht gegengesteuert, hat das fatale Folgen für das gesamte Leben. Diese Kinder fühlen sich nicht nur ausgegrenzt, sondern sind auch als Erwachsene deutlich unzufriedener mit ihrem Leben.

UNICEF Deutschland und der Soziologe Prof. Dr. Hans Bertram appellieren in Richtung sich anbahnender Großer Koalition, dass sich die Politik besonders für die Kinder einsetzen solle, die „durchs Raster“ fallen. Der Ausbau einer qualitativ hochwertigen Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur allein reiche nicht, um diesen Kindern zu helfen.

Die oberste Maxime muss lauten: Alle Kinder haben ein Recht auf Teilhabe, kein Kind darf aufgegeben werden!

In dem Bericht stellen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse vor, die durch konkrete Erfahrungen und Beispiele von Journalisten vertieft werden.

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http://www.unicef.de/informieren/themen/kinderrechtsarbeit-in-deutschland/-/unicef-bericht-2013/21940

 

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