Kultur- und Kreativwirtschaftspolitik der Bundesregierung

24. Juni 2019

Eine Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft jenseits von klassischer Kulturförderung einerseits und reiner Wirtschaftsförderung andererseits stellt den Bund vor besondere Herausforderungen, etwa im Hinblick auf die Förderung nichttechnischer Innovationen, da es bislang an einem spezifisch auf die Kulturwirtschaft bezogenen Innovationsbegriff fehlt. Aber auch ein Mangel an aussagekräftigen statistischen Daten zu den verschiedenen Teilmärkten macht eine gezielte Förderpolitik schwierig. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD hat die Regierungskoalition zwar einen Bericht zur sozialen Lage und wirtschaftlichen Situation von Kreativen angekündigt, offenbar findet er sich aber noch in der Phase der Ausarbeitung. Der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft stehen im aktuellen Haushalt für 2019 7,786 Mio. Euro an Haushaltsmitteln zur Verfügung. Diese Mittel sollten so effektiv wie möglich eingesetzt werden – im Sinne einer bestmöglichen Unterstützung der Kreativschaffenden, die oft genug als Soloselbstständige tätig sind und mit prekären ökonomischen Bedingungen zu kämpfen haben.

Hier gibt es die ganze Anfrage: 

Mein Team im Berliner Büro:

  • Bernhard Saumweber
  • Caroline Schneider
  • Elia Panskus 
  • Hai Ha Tran

Kontaktdaten Berliner Büro:

Ekin Deligöz, MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin 
Per Telefon: 030 / 227 715 06 
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E-Mail: ekin.deligoez@bundestag.de