Jugendhilfe und Ombudschaften

Kinder und Jugendliche sollen sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwi-ckeln und befähigt werden, für die Einhaltung ihrer Rechte einzutreten. In allen Einrichtungen in denen sie Zeit verbringen, sollen sie sich aktiv beteiligen und bei Bedarf auch Beschwerden können. Darüber hinaus müssen sie die Möglichkeit haben, gegen eine Verletzung ihrer Rechte vorzugehen. Daher bedarf es der Entwicklung und Förderung einer beteiligungsorientierten und beschwerdeoffenen Einrichtungskultur. Davon dürfen auch die öf-fentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Jugendamtsverwaltungen nicht ausgenommen sein. Ergänzend zur Einrichtung von Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren und einem konstruktiven Umgang mit Beschwerden sind Ombudschaften wichtige Instrumente zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien. Ombudschaft dient dem Ziel, strukturelle Machthierarchien und -asymmetrien auszugleichen und eine gerechte Einigung bei Streitfragen zu erreichen. Gerade in der Kinder- und Jugendhilfe besteht zwischen Fach-kräften und Klienten oft ein solches strukturelles Ungleichgewicht. Wir wollen daher aufbauend auf den guten Erfahrungen bereits bestehender ombudschaftlicher Strukturen in der Kinder- und Jugendhilfe, die sich in den letzten Jahren gegründet haben, weitere Initiativen etablieren und neue Formen erproben, um so Kindern und ihren Familien die Durchsetzung ihrer Rechte zu erleichtern.

Mein Team im Berliner Büro:

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  • Caroline Schneider
  • Elia Panskus 
  • Hai Ha Tran

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